So bindest Du Deinen Haushaltsroboter sinnvoll in die Haushaltsroutine ein

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So bindest Du Deinen Saugroboter sinnvoll in Deine Haushaltsroutine ein

Wir kamen zu unserem Saugroboter wie die Jungfrau zum Kind, deswegen lagerte er sehr lange Zeit nur an der Steckdose und ich wusste nicht so recht, wie und wann ich ihn eigentlich einsetzen sollte, außer mal unter dem Esstisch die Krümel wegzusaugen. Was für spontane Einsätze umständlich war, weil es voraussetzte, dass die Stühle und sämtliches Spielzeug aus dem Weg geräumt waren. Spontan war bei meiner damaligen Haushaltsführung also eher selten.

Seit ich allerdings meine tägliche Haushaltsroutine (die Du hier nachlesen kannst mit Freebie zum Ausdrucken) konsequent durchziehe, hat auch Robi seinen natürlichen Platz darin eingenommen und darf seitdem schuften, was das Zeug hält.

Warum ein Haushaltsroboter eine wunderbare Anschaffung ist

Wenn man sich einen Saugroboter zulegt, dann logischerweise mit dem Ziel, diese Arbeit nicht mehr aktiv verrichten zu müssen. Das spart Dir Zeit, die Dir für Selbstfürsorge, Entspannung oder sinnvollere Tätigkeiten zur Verfügung steht, die keine Maschine erledigen kann.

Oder, wenn Du nicht der Typ bist, der täglich durchsaugt – war ich auch nicht, welcher Hochsensible macht schon gerne täglich einen Staubsauger an 😉 – solltest Du über einen täglichen Einsatz nachdenken. Der sorgt für ein besseres Wohlgefühl, da es einfach einen Unterschied macht, ob man einmal in der Woche saugt, oder mit einem Saugroboter per Knopfdruck einmal am Tag. Vor allem, wenn Krümelmonster Teil der Familie sind.

So kannst Du Deinen Saugroboter täglich in Deine Haushaltsroutine einbinden

Die Grundvoraussetzung dafür, dass der Einsatz eines Saug- oder Wischroboters mit Leichtigkeit vonstatten geht, ist – tadaaa, dass der Boden frei ist.

Deswegen kommt er bei mir zum Einsatz, wenn ich im Laufe meiner täglichen Routine die abendliche Aufräumrunde erledigt habe. (Hier noch einmal der Link zum Blogpost “Tägliche “Innere Ruhe”-Haushaltsroutine (m. Notfall-Routine & Freebie)”)

Morgens fährt er alle paar Tage seine Runde durch unser Schlafzimmer oder das Kinderzimmer, in denen sich vor allem unter den Betten gern Staub sammelt.

Abends, wenn ich nach dem Essen den Boden im Wohn- und Essbereich von Spielzeug und Kissenschlacht geplagten Sofakissen befreit habe, fährt er dort täglich seine Runde und saugt fleißig die Krümel ein, die sich im Laufe des Tages ihren Weg unter den Tisch gebahnt haben. Währenddessen mache ich die Kinder bettfertig und bis sie friedlich eingeschlafen sind, ist er auch schon fertig und ich darf mich morgens über einen sauberen Boden freuen. Haltet mich für verrückt, aber man soll sich ja über die kleinen Dinge des Lebens freuen. Vielleicht ist das mal wieder so ein Hochsensiblen-Ding – es fällt einem einfach alles auf, auch ein sauberer Boden, für den man nur einen Knopf drücken musste 😉

Die beiden Zimmer sind ca. 12 bzw. 20m² groß, was der Roboter im “Zimmermodus” (30 Minuten Laufzeit) wunderbar schafft. Wichtig bei einem Haushaltsroboter, der die Räume per Zufall (ohne Kartierung, siehe im nächsten Abschnitt die Erklärung im “Technik-Exkurs”) abfährt: schließe immer die Zimmertür. Sonst ist er nach ca. 90 Minuten Laufzeit kreuz und quer durch die Wohnung gefahren und hat kein einziges Zimmer wirklich fertig gesaugt.

Zufallsgesteuert vs. Saugroboter mit Kartierung/Mapping

Kurzer Technik-Exkurs:

Es gibt zwei Funktionsweisen von Haushaltsrobotern. Die einen fahren einen Raum zufallsgesteuert ab und lenken um, wenn sie auf ein Hindernis treffen. Solange ein Zimmer unter einer bestimmten Quadratmeterzahl bleibt, ist auch bei einem zufallsgesteuerten Haushaltsroboter eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit da, dass er den ganzen Boden abgefahren hat. Wie groß der Raum sein darf, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, kommt auf den Roboter an und sollte im Produktblatt stehen. Aber wenn Du nicht gerade in einer Villa mit 200m²-Wohnzimmer lebst, sollte der Roboter jedes Zimmer schaffen 😉

Die andere Art Haushaltsroboter scannt den Raum und seine dauerhaften Hindernisse (z.B. Sofas, Kommoden etc., Schlagwort Mapping/ Kartierung). Vielen Robotern kannst Du mittlerweile auch gezielt in der zugehörigen App sagen, welche Bereiche sie umfahren sollen. Er kann sich lokalisieren und fährt den Raum dann systematisch in Bahnen ab. Wie ich bei einer Freundin beobachten durfte, findet er seine Bahnen auch wieder, wenn unkartierte Hindernisse im Weg stehen. Die neueren Saugroboter erkennen mittlerweile sogar herumliegende Dinge (wie Kabel oder Spielzeug) und umfahren sie.

Tipps für den frustfreien Einsatz von Saugrobotern

Tendenziell sind die Roboter mit Kartierung teurer, da mehr Technik drin steckt. Unser Saugroboter fährt die Räume per Zufall ab, was wunderbar funktioniert, wenn Du folgende Dinge beachtest:

  • Schließe immer die Zimmertür, wenn Dein zufallsgesteuerter Putzfreund am Werk ist: denn sollte er rausfahren, verirrt er sich nur in der Wohnung und hat am Ende seiner Akkulaufzeit wahrscheinlich nicht einen einzigen Raum zufriedenstellend durchgesaugt. Unser Wohn-/Esszimmer ist circa 20m² groß. Im “Zimmermodus” eingestellt, beendet er seine Arbeit nach 30 Minuten. Damit ist dieser Raum absolut zufriedenstellend durchgesaugt.
  • Solltet ihr (freischwingende) Stühle mit durchgehend über dem Boden verlaufenden Metallstreben haben, führt kein Weg drum herum, diese hochzulagern. Mit einer Garantie von 99,9 Prozent wird Dein Roboter daran hängen bleiben und sich kläglich piepsend melden. Das Problem hat wohl noch kein Hersteller in den Griff bekommen. Auch wenn viele Stühle mit “normalen” Stuhlbeinen rund um den Tisch stehen, wird es der Roboter im Zweifelsfall schwer haben, den Weg aus dem Stuhlbeinlabyrinth zu finden. Auch da ist es besser, die Stühle hochzulagern.
  • Lecker, Kabel: Saugroboter lieben herumliegende Kabel (wobei die neueren mittlerweile auch solche “Hindernisse” umfahren) und saugen diese gerne mal ein als wären sie Spaghetti. Die Anschaffung eines Saugroboters ist also der Anlass schlechthin, Ordnung in die Staub sammelnden Kabelecken zu bringen.

Dafür gibt es Kabelbinder mit selbstklebender Halterung und schöne Kabelboxen. Beides erprobt und für gut befunden:

  • Kabelbinder mit selbstklebender Halterung (unbezahlte Werbung): diese hier können so oft wie nötig geöffnet und geschlossen werden und durch die selbstklebende Halterung können die Kabelbinder samt Kabeln mit Abstand zum Boden fixiert werden.

Ich habe damit z.B. Ordnung unter unseren Schreibtisch und die Nachttische gebracht. Sie eignen sich aber auch wunderbar, um z.B. die Kabel von Küchenmaschinen an der Küchenmaschine selbst anzukleben und diese so ordentlich verräumen zu können.

Unser Saugroboter

… ist der RoboVac 11 der Marke eufy (eine Untermarke des amerikanischen Elektronikherstellers Anker) und gehört mit knapp 200€ zu den günstigsten seiner Kategorie (unbezahlte Werbung). Er kam erfreulicherweise mit zwei Ersatzbürsten und Ersatzfiltern. Er ist pflegeleicht auseinanderzunehmen, aber ehrlich gesagt braucht er das sehr selten bis nie. Die Lautstärke ist ok. Wenn es einen als Hochsensiblen stört, dass das Saugtierchen zufallsbedingt manchmal gegen die Tür rumpelt, sollte man sich Gedanken machen, ob ein Saugroboter mit Mapping nicht doch die bessere Wahl ist. Oder eine weniger klapprige Tür…

Mittlerweile gibt es auch eufy-Haushaltsroboter, die mit Alexa funktionieren.

Viele verkaufen ihre gebrauchten Roboter auch online auf ebay Kleinanzeigen. Achte beim Kauf darauf, dass Du die Quittung und vor allem die Herstellergarantie vom Verkäufer erhälst. So kannst Du sichergehen, dass der Roboter nicht älter ist als angegeben und Du im Zweifelsfall beim Hersteller Ersatz anfordern kannst, falls etwas vor Ende der Garantie kaputt geht.

Mein Fazit zu unserem Saugroboter eufy RoboVac 11

Fazit: Ideal, um die eigene Hausarbeit und das Alltagsleben effizienter zu machen. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Ich liebäugle zugegebenermaßen auch schon mit einer Kombination aus Saug- und Wischroboter. Sollten wir uns einen zulegen, werde ich berichten.

Alles Liebe, Deine Mrs Feelgood

P.S.: Falls eine von Euch in Ihrer Teeniezeit auch mal “Die Sims” gespielt hat – für mich war es immer das höchste der Gefühle, wenn sich die Familie den Haushaltsroboter leisten konnte 😀 15.000 Simoleons anyone?

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